Über den Workshop

"Diversität im Kontext schulpsychologischer Fragestellungen – Impulse aus dem Identitäts-Projekt“

Der Workshop fokussiert sich vor allem auf die Aspekte der Identitätsentwicklung der diversen Schülerinnen und Schüler, die Bedeutsamkeit von Intergruppenbeziehungen sowie die Förderung eines positiven Schulklimas. Hierzu werden zunächst die theoretischen Zusammenhänge und aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung erläutert. Anschließend werden ausgewählte Aktivitäten aus dem Identitäts-Projekt vorgestellt und auszugsweise von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen durchgeführt und diskutiert. Abschließend wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, zu reflektieren, wie sie die Impulse für ihre Arbeit als Schulpsychologen und Schulpsychologinnen nutzen können. Das Identitäts-Projekt ist eine 8-wöchige Intervention, die entwickelt wurde, um Jugendliche in diversen Schulkontexten durch vielfältige Aktivitäten, persönliche Geschichten sowie angeleitete Diskussionen bei der Exploration ihrer (kulturellen) Identität(en) zu unterstützen. Ein Hauptziel besteht hierbei darin, dass die Schülerinnen und Schüler Gemeinsamkeiten und Unterschiede gelebter Erfahrungen wahrnehmen, als solche zu schätzen lernen und ihren Einfluss auf die eigene Identität nachvollziehen. Ein weiteres Ziel stellen die Gelegenheiten dar, sich selbst und andere besser zu verstehen, indem die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichsten Gruppenkonstellationen zusammenarbeiten und sich miteinander austauschen. 
 
Link unserer Website der Universität Potsdam:  
https://www.uni-potsdam.de/de/inklusion/heterogenitaet/juang.html
https://www.cdme-potsdam.de/

Prof. Dr. Linda Juang

Leiterin Workshop 1

Linda Juang ist Professorin im Department für Inklusionspädagogik der Universität Potsdam. Sie untersucht, inwieweit sich Migrationserfahrungen auf die Entwicklung Heranwachsender und ihre Anpassungen in Schul-, Familien- und Gemeinschaftskontexten auswirken. Unterschiedliche Methoden und vielfältige theoretische Rahmenkonzepte einbeziehend, die sowohl Risiken als auch Resilienz thematisieren, konzentriert sich ihre Arbeit vor allem auf die Aspekte der kulturellen Identität, Akkulturation und des Wohlbefindens von Jugendlichen.        
Ihre Forschungsprojekte wurden von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) sowie den U.S. National Institutes of Health (NIH) gefördert. Sie stammt selbst aus seiner eingewanderten Familie und hat daher nicht nur ein starkes wissenschaftliches, sondern auch persönliches Interesse an migrationsbezogenen Themen.  

Sharleen Pevec

Assistenz Workshop 1

Sharleen Pevec hat an der Universität Potsdam Ihren Master of Education absolviert und ist derzeit Doktorandin im Department für Heterogenität in institutionalisierten Bildungsprozessen. Ihr thematischer Schwerpunkt stellt die Identitätsentwicklung von Jugendlichen in diversen Schulkontexten dar. Sie hat Siebt- und Neuntklässler unterrichtet und war an einer Selbstaffirmations- und Interventionsstudie mit 15 weiterführenden Schulen in Berlin beteiligt. Im August 2018 hat sie zudem an der Organisation der zweiten Cultural Diversity, Migration, and Education Conference (CDME) in Potsdam mitgewirkt. Im vergangenen Jahr war Sharleen Pevec an der Adaption und Umsetzung des Identitäts-Projektes tätig und hat zwei Projektdurchläufe mit Siebtklässlern einer Neuköllner Gemeinschaftsschule durchgeführt. .

59,- €

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* Gültig bis 31. Mai 2019.
Änderungen vorbehalten.

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